Rückblick: SMARTER LIVES 2026 in Bozen

Am 07.05.2026 fand an der Eurac Research in Bozen die Veranstaltung SMARTER LIVES 2026 statt. Unter dem Motto „Zukunft begleiten: Technologie und Dienstleistungen für ein gutes Leben im Alter“ standen Digitalisierung, Pflegeinnovation und künstliche Intelligenz im Gesundheits- und Sozialbereich im Mittelpunkt.

Rund 170 Teilnehmende aus Forschung, Praxis, Wirtschaft und Freiwilligenarbeit diskutierten aktuelle Entwicklungen und innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. Vorträge, Workshops und Unternehmenspräsentationen zeigten eindrucksvoll, wie moderne Technologien bereits heute ältere Menschen, Angehörige und Pflegekräfte unterstützen können und welche Entwicklungen die Pflege der Zukunft prägen werden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Sensornotruf-System des Weißen Kreuzes. Das sensorbasierte System erkennt Aktivitäten im Alltag und ermöglicht eine rasche Reaktion auf Notfälle. Angehörige und Rettungskräfte können automatisch benachrichtigt werden, wodurch Sicherheit erhöht und Pflegekräfte entlastet werden.

Auch innovative Anwendungen künstlicher Intelligenz wurden vorgestellt. So präsentierte das Start-up XSpline eine Lösung, mit der aus medizinischen Bilddaten realistische 3D-Modelle des Herzens erstellt werden können, um medizinische Eingriffe präziser zu planen.

Im Rahmen der Messe stellten 15 Unternehmen und Organisationen ihre Produkte, Dienstleistungen und Projekte in kurzen Elevator Pitches vor. Mit dabei waren unter anderem 2PCS, Bucinator, care4you, Cogvis, easierLife, eldate, FAWO, Ladurner Hospitalia, Martin.Care, xtention und Yabe.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Zukunft des Alterns nicht allein in technologischen Innovationen liegt, sondern vor allem in der erfolgreichen Zusammenarbeit von Forschung, Praxis, Unternehmen und gesellschaftlichem Engagement.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Forschung, Praxis und Technologie gemeinsam zu einem guten Leben im Alter beitragen können. Einen weiteren Blick auf die Veranstaltung bietet der folgende Originalbericht der Eurac Research.